Was sich 2019 am Alsergrund getan hat…

Bild: Martin Votava

…es gab das erste Mitmach-Budget

Im März haben wir einen neuen Weg geschaffen, bei dem Bewohner*innen und Politik gemeinsam über die Verwendung des Budgets entscheiden können. Beim Mitmach-Budget wurden die Alsergrunder*innen zu Expert*innen für die Gestaltung unseres Bezirks. Denn niemand kennt das eigene Lebensumfeld besser als wir selbst! Deswegen will ich mich mit euch gemeinsam für weitere Verbesserungen am Alsergrund einsetzen und unseren Bezirk noch lebens- und liebenswerter machen!

Über 160 Vorschläge wurden eingereicht und diskutiert. Die größten Bereiche waren dabei die fahrradfreundliche Gestaltung des Bezirks sowie Begrünungsmaßnahmen. Bereits zehn Anträge wurde in der September Sitzung des Bezirksparlaments erfolgreich zur Abstimmung gebracht. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Alsergrund auch in Zukunft für alle so lebens- und liebenswert beliebt!

…die Grätzltour ging in die zweite Runde

Auch dieses Jahr ging es im Sommer wieder auf Tour durch den Bezirk. Diesmal nicht nur mit der roten Couch, sondern auch mit den Kinderfreund*innen in die Parks des Bezirks. Insgesamt 10 Stops, über 100 Gespräche und viele tolle Ideen für die Gestaltung des Bezirks sind dabei zusammengekommen. Und obwohl unser Bezirk nicht der Größte ist, ist es unglaublich spannend, wie unterschiedlich die Anliegen in jedem Grätzl sind. Eines ist dafür in allen Ecken gleich: tolle Menschen und spannende Diskussionen!

…das Bildungsgrätzl am Alserbach wurde eröffnet

Im September haben wir unser erstes Bildungsgrätzl am Alserbach eröffnet! Im Bildungsgrätzl vernetzen sich alle (Bildungs)Einrichtungen, von unseren Schulen und Kindergärten über unser Pensionist*innenwohnhaus Rossau bis hin zur Volkshochschule und der Gebietsbetreuung, damit alle Menschen lernen können, und zwar das ganze Leben lang. Denn, was für Wien gilt, gilt auch am Alsergrund: It takes a Grätzl to raise a child!

…der Alsergrund erklärte weltweiten Klimanotstand

Die Klimakrise und ihre Auswirkungen sind kein lokales Phänomen. Es braucht globale Strategien, um ein Verhindern der Katastrophe noch erreichen zu können. Die Klimakrise hat jedoch ganz konkrete, regionale Auswirkungen. Eine Studie hat gezeigt, dass Wien zu den am stärksten betroffenen Städten Europas gehört. Gerade deshalb gehen wir mit gutem Beispiel voran. So hat die Stadt mit der Smart City Strategie, den Projekten gegen Hitzeinseln, dem eigenen Klimabudget sowie dem Klimarat und den 10.000 neuen Bäumen bereits ganz wichtige Maßnahmen beschlossen.
Im Bezirk haben wir darüber hinaus eine Resolution eingebracht und den Klimanotstand erklärt, um zu zeigen, dass wir die Dringlichkeit der Lage erkennen und notwendige Signale und konkrete Schritte für die erforderliche Kehrtwende in der Klimapolitik setzen!

…es kommt Leben ins Zaha-Hadid-Haus

Seit Jahren wird bereits über das Zaha-Hadid-Haus und dessen Entwicklung diskutiert. Jetzt ist es soweit: das Haus hat neue Eigentümer*innen und gemeinsam wollen wir leben in das Grätzl bringen. Im Zentrum steht dabei kurz- und mittelfristiges Wohnen, aber auch eine karitative Einrichtung könnte bald hier zuhause sein. Wichtig ist dafür in jedem Fall die Anbindung zu verbessern. Deswegen habe ich bereits zu einem ersten Runden Tisch mit den Eigentümer*innen, den Wiener Linien und den Fachabteilungen der Stadt eingeladen. Ich freue mich sehr über das große Commitment aller Beteiligten gemeinsam zu einer guten Lösung, nicht nur für das Zaha-Hadid-Haus, sondern auch die angrenzenden Grätzl zu kommen. Damit uns das auch gelingt, folgen als nächstes Gespräche zwischen den EigentümerInnen mit der Stadt, um noch offene Fragen zu klären. Danach wird es einen weiteren Runden Tisch geben, nach dem wir hoffentlich bereits konkrete Schritte präsentieren können.

…die Kulturcard ist wieder da

Kunst und Kultur können und sollen nicht von der Dicke der Geldbörse abhängen. Das ist keine leere Floskel, sondern ist eine bewusste politische Entscheidung und wird bei uns im Neunten auch gelebt. Deshalb gibt es auch für die Saison 2019/20 die Alsergrunder Kulturcard. Heuer konnte dafür das erste Mal auch das WUK und die Volksoper gewonnen werden. Damit bieten insgesamt 11 Einrichtungen den Bewohner*innen verbilligte Karten für ein vielfältiges Programm. Der Alsergrund ist der Theaterbezirk von Wien und davon sollen alle Bewohner*innen profitieren können.

…der Skatepark kommt zurück in den Arne-Carlsson-Park

Eine Miniramp für den Arne-Carlsson-Park. Genau das ist es, was sich die Skate-Community und die Jugendlichen im Bezirk wünschen. Und damit das auch endlich passiert, habe ich Skateboarding Vienna, Juvivo Neun, die MA 13 sowie die MA 42 an einen Tisch geholt und über das Projekt am Bunker im Arne-Carlsson-Park gesprochen. Und damit auch alles rechtzeitig zur nächsten Saison fertig ist, starten die Arbeiten gleich am Beginn des neuen Jahres.

…die Gilgegasse ist jetzt eine Schulstraße

Der Weg zur Schule darf keine Gefahr für unsere Kinder darstellen. Wir haben in der Vergangenheit viele Maßnahmen durchgeführt, um die jüngsten Alsergrunder*innen in ihren Alltagswegen zu schützen. Mit der ersten Schulstraße in der Gilgegasse konnte ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt werden. An Schultagen gilt hier 30 Minuten vor Schulbeginn ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge. Zusätzlich zu den Fahrverbot-Schildern, die auf die „Schulstraße“ aufmerksam machen, wird der Straßenabschnitt während des Fahrverbots abgesperrt. Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen vor Schulen und den Eltern-Bringverkehr zu reduzieren. Und die Pilotphase hat gezeigt, dass es auch noch einen positiven Nebeneffekt gibt: Kinder kommen vermehrt mit dem Fahrrad, dem Roller oder zu Fuß zur Schule, was gut für ihre Konzentration und für die Gesundheit ist.

Erste Blicke ins neue Jahr

  • Die Borschkegasse wird eine fahrradfreundliche Straße
  • Die Glasergasse wird verkehrsberuhigt
  • Die Baumpflanzungen gehen weiter
  • Die Kinder- und Jugendgesundheitskonferenz findet statt
  • Der Ausbau der Anrainer*innenparkplätze kommt
  • Die Grätzltour kommt ins Kaffeehaus

Deine Bezirksvorsteherin Saya Ahmad

Saya Ahmad