Bezirksvertretungssitzung: FußgängerInnen-Zone Servitengasse!

Anträge und Resolutionen der SPÖ Alsergrund bei der Bezirksvertretungssitzung am 4.3.2020

Die Sicherheit der schwächsten TeilnehmerInnen im Verkehrsaufkommen war uns in der Vergangenheit immer ein wesentliches Anliegen und ist es auch in der Zukunft. Daher setzt sich die SPÖ bei der Bezirksvertretungssitzung im März für einen fußgängerInnenfreundlichen Alsergrund ein.

Unser größtes Anliegen betrifft dabei vor allem die Servitengasse

Denn wir als SPÖ Alsergrund kämpften bereits vor vielen Jahren für die Errichtung einer Wohnstraße in der Servitengasse. Seit damals hat sich die Servitengasse zu einem beliebten Aufenthaltsort für BezirksbewohnerInnen und Gäste aus aller Welt entwickelt. Der Vielzahl an kleinen Lokalen, dem Wochenmarkt, der Pfarre, den AnrainerInnen und der Bezirkspolitik ist zu danken, dass diese Entwicklung stattgefunden hat. Aber noch immer steht den Autos in der Servitengasse zu viel und den Menschen zu wenig Platz zur Verfügung.

Es ist Zeit für den nächsten Schritt: Daher fordert die SPÖ eine FußgängerInnen-Zone Servitengasse!

Weitere Anträge in der Bezirksvertretungssitzung

Weiters fordern wir die Überprüfung der Verkehrssituation vor der U4 Station Rossauer Lände (Ausgang Mosergasse) und vor der Summerstage, die Überprüfung der Verkehrssituation vor der amerikanischen Botschaft in der Boltzmanngasse, eine Verbesserung für die Wartenden bei den Öffi-Haltestellen durch Unterstände und die Überprüfung der Grünphase der FußgängerInnenampel über die Nußdorfer Straße auf Höhe Gürtel.

Außerdem: TürkisGrün darf das Lateinamerika-Institut nicht kaputtsparen!

Denn der Alsergrund ist seit jeher ein Bezirk, der den Zusammenhalt und die Vielfalt kultureller Einrichtungen fördert und unterstützt. Seit 1965 ist das LAI eine wichtige Verbindung aus Informations-, Bildungs- und Kulturzentrum, sowie eine der bedeutendsten Plattformen für interkulturellen und gesellschaftspolitischen Dialog in Österreich. Das Lateinamerikanische Institut, das weit über unsere Bezirksgrenzen hinaus bekannt ist, steht aber finanziell vor einer ungewissen Zukunft.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum Subventionen in existenzbedrohender Weise gekürzt wurden und bis jetzt keine konkreten Lösungsvorschläge am Tisch liegen. Die Bundesregierung trägt durch die Streichung der Subventionen maßgeblich für die prekäre Situation des LAI die Verantwortung.

Die Bezirksvertretung Alsergrund spricht sich für eine nachhaltige Lösung und das Weiterbestehen dieser wichtigen interkulturellen Arbeit aus.

Unsere Anträge im Detail: