Kostendeckung empfohlener Impfungen

Der Impfplan „Österreich 2019“ wurde in Zusammenarbeit aus Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie den Mitgliedern des Nationalen Impfgremiums erstellt. Darin enthalten sind empfohlene Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in bestimmten Lebensstadien. Unterteilt wird hierbei in kostenfreie und nicht kostenfreie Impfungen. Obwohl empfohlen, müssen etwa Eltern für folgende Impfungen des nationalen Impfplanes bei ihren Kindern zahlen: Meningokokken B bzw. C, FSME, Hepatitis A, Influenza und Varizellen.

Die grundsätzliche Beurteilung der Notwendigkeit bzw. der Abwägung der Dringlichkeit der Impfung und dem Risiko dieser, obliegt dem behandelnden Arzt. Eine Impfung gegen Meningokokken Meningitis B kostet etwa für Kinder 106 Euro. Kosten, die für viele Familien eine sehr hohe Belastung darstellen. Besonders einkommensschwache Familien und Einzelpersonen, müssen so auch nicht mehr gemeinsam mit dem sie behandelnden Arzt, die schwierige Wahl treffen, welche von den empfohlenen Impfungen sie vornehmen müssen. Das würde auch die Arbeit der Ärzte vereinfachen.

Die Bezirksjahreskonferenz der SPÖ Alsergrund fordert:

• Impfungen die von Seiten der Bundesministerien empfohlen werden, müssen auch entsprechend kostenfrei sein.
• Die Kosten für empfohlene Impfungen sollen von den Sozialversicherungsträgern übernommen werden.
• Diese Punkte dürfen zu keiner Reduktion der empfohlenen Impfungen führen