Sozialer Wohnbau in Wien

Wien ist Welthauptstadt des sozialen Wohnbaus! Seit mehr als 100 Jahren sorgt die Wiener Sozialdemokratie für qualitätsvolles, leistbares Wohnen für alle. Das soll auch in Zukunft so bleiben!

Dies geht nicht nur mit mehr Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener einher, sondern steuert auch sozialen Ungerechtigkeiten aktiv entgegen. Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, wie wichtig eine Regulierung durch die öffentliche Hand in Sachen Wohnbaupolitik wirklich ist: Durch entsprechende Maßnahmen konnte vielen Wienerinnen und Wienern in der Krise geholfen werden. Als Wiener Sozialdemokratie setzen wir uns dafür ein, dass Wohnen auch in Zukunft für alle leistbar bleibt!

  • Kommunaler Wohnbau und soziale Wohnbaupolitik haben in Wien eine mehr als 100-jährige Tradition und sind ein international viel beachtetes Erfolgsprojekt: Wien ist Welthauptstadt des leistbaren Wohnens.
  • 45 Prozent des Wiener Wohnungsmarktes entfallen auf den geförderten Wohnbau1.
  • 60 Prozent der Wiener*innen leben im kommunalen und geförderten Wohnbau.
  • Aktuell gibt es ca. 200.000 von der Stadt Wien geförderte Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie ca. 220.000 Gemeindewohnungen.
  • Rund 500.000 Wiener*innen bewohnen eine Gemeindewohnung, das ist jede 4. Wienerin bzw. Wiener.
  • Die Mietpreise liegen um etwa 30 Prozent unter den Preisen am sonstigen Wohnungsmarkt.
  • Zusätzlich bedarf es keiner Eigenmittel und keiner Kaution, das Mietverhältnis ist unbefristet.
  • 2015 hat Wien das kommunale Wohnbauprogramm wieder aufgenommen. Seither wurden vier neue Gemeindebauten fertiggestellt, weitere befinden sich im Bau.
  • Zurzeit sind insgesamt 24.000 neue Wohnungen in Bau oder Planung. Zusätzlich zu den 4.000 neuen Gemeindewohnungen werden bis 2025 1.500 Gemeindewohnungen NEU auf den Weg gebracht.
  • Laut Koalitionsabkommen soll in Summe bis 2025 ein Investitionsvolumen von fast einer Milliarde Euro für die Zukunft des Gemeindebaus ausgelöst werden. Rund 550 Millionen Euro dieser Gemeindebaumilliarde ist für Sanierungsvorhaben vorgesehen, der Rest für Neubaumaßnahmen sowie sanfte Nachverdichtungen. Ein besonderer Schwerpunkt der Sanierungsvorhaben ist die Energieeffizienz.

Warum es eine soziale Wohnbaupolitik braucht:

  • Soziale Wohnbaupolitik stellt höchste Wohnqualität in Wien sicher.
  • Qualitativ hochwertiger, leistbarer Wohnraum bedeutet Lebensqualität für die Wiener*innen.
  • Soziale Wohnbaupolitik wirkt stabilisierend bzw. preisdämpfend auf den Wohnungsmarkt und ist eine der größten Mittelschichtsförderungen, da die Mieten nie um mehr als die Inflation ansteigen.
  • Als Bestandteil einer gut funktionierenden Wiener Daseinsvorsorge arbeitet der soziale Wohnbau nicht gewinnorientiert. Im Zentrum steht das Wohl der Wiener*innen.
  • Soziale Wohnbaupolitik steuert sozialen Ungerechtigkeiten aktiv entgegen und garantiert, dass nicht ein Großteil des Einkommens für Miete ausgegeben werden muss.
  • Soziale Wohnbaupolitik heißt: Die Wiener*innen sind nicht der Willkür von Vermieter*innen ausgesetzt.
  • Mit der Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“, die seit 2019 in Kraft ist, werden bei Flächen, die in Wohngebiete umgewandelt werden, zwei Drittel für den sozialen Wohnbau reserviert. Dies schiebt Spekulationen einen Riegel vor und sorgt für genügend leistbaren Wohnraum.
  • Soziale Wohnbaupolitik ermöglicht Stabilisierung und Ausgleich durch die öffentliche Hand in Krisensituationen.
  • Wiener Wohnen ist die sozialste Hausverwaltung der Welt. In der Corona-Krise wurden die befristeten Sonderaktionen 2021 und 2022 mit erleichtertem Zugang zum Gemeindebau gestartet. 1.613 Wiener*innen wurden schnell und unkompliziert vor einem akuten Wohnungsproblem bewahrt und erhielten eine kleine Gemeindewohnung.
  • Erleichterung für den Erhalt von Wohnbeihilfe in Wien während der Corona-Pandemie.
  • Unbürokratische Unterstützung für die Mieter*innen von Geschäftslokalen von Wiener Wohnen.
  • Zusätzlich setzt sich Wien für ein neues einheitliches Generalmietrecht für alle Wohnbereiche – unabhängig vom Jahr der Errichtung – ein. Dieses soll Obergrenzen für Mietpreise beinhalten und sensible Strafen bei Verstößen vorsehen. Zusätzlich sollen die Möglichkeiten für befristete Mietverträge massiv eingeschränkt werden.

Wohnen ist ein Grundrecht und muss für alle leistbar sein!