Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an Michael Landesmann verliehen

Bild: SPÖ-Parlamentsklub/Najjar

Bereits zum siebenten Mal vergaben der SPÖ-Parlamentsklub und das Renner-Institut gemeinsam den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik. Dieses Jahr ging die Auszeichnung an Michael Landesmann für seine Arbeiten zur Europäischen Integration, zu Wachstum und Strukturwandel in der Globalisierung, sowie zu Arbeitsmarkt und Beschäftigung.

Seit 2016 verleihen der SPÖ-Parlamentsklub und das Renner-Institut gemeinsam den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik. Heuer ging die Auszeichnung an Michael Landesmann für seine Arbeiten zur Europäischen Integration, zu Wachstum und Strukturwandel in der Globalisierung, sowie zu Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Gastgeberinnen der Preisverleihung waren SPÖ-Chefin und -Klubvorsitzende Pamela Rendi-Wagner und die Präsidentin des Renner-Instituts Doris Bures. Beide verwiesen in ihren Reden auf die momentane Zeitenwende und die damit einhergehenden multiplen Krisen. Rendi-Wagner betonte, dass die politische Debattenkultur grundsätzlich mehr Wissenschaftlichkeit verträgt. Denn: „Sie ist Voraussetzung für eine faktenbasierte Diskussion!“

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Heute vergeben wir gemeinsam mit @spoeklub bereits zum siebenten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Hauptpreisträger ist Michael Landesmann vom @wiiw_ac_at. #krp22
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Landesmann: Wirtschaftspolitik Resultat aus Perspektiven und Interessenausgleich

Landesmann beschäftigt sich, ganz im Sinne des Namensgebers des Preises, mit der Vernetztheit und Gleichzeitigkeit von Herausforderungen. In seiner Dankesrede erinnerte der Kurt-Rothschild-Preisträger daran, dass so etwas „wie eine richtige Wirtschaftspolitik“ nicht existiere, auch „wenn uns das manches Lehrbuch glauben lassen will“. Wirtschaftspolitik sei „im Gegenteil“ immer ein Resultat aus „Perspektiven und des Interessenausgleichs“.

Neben Landesmann wurden geehrt:

  • Die Herausgeber*innen des Werks „Klimasoziale Politik: Eine gerechte und emissionsfreie Gesellschaft gestalten“: Christina Plank (Universität für Bodenkultur), Ernest Aigner (Gesundheit Österreich GmbH), Laura Allinger (Volkshilfe), Clara Moder (arbeit plus), Mario Taschwer (Universität Wien), Hendrik Theine (Wirtschaftsuniversität Wien), Simon Theurl (Arbeiterkammer Wien) und Katerina Vrtikapa (BEIGEWUM)
  • Die hinter der Publikation „Globale Warenketten und ungleiche Entwicklung. Arbeit, Kapital, Konsum, Natur“ stehenden: Karin Fischer (Johannes Kepler Universität Linz), Christian Reiner (Lauder Business School) und Cornelia Staritz (Universität Wien)
  • Simon Schaupp (Universität Basel) für seine Analyse „Zur politischen Ökonomie der Digitalisierung. Algorithmische Arbeitssteuerung im Niedriglohnsektor“

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