Antidiskriminierung und Gleichberechtigung

Wir alle sind Teil des Alsergrunds!

Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass haben am Alsergrund keinen Platz. Gemeinsam kämpfen wir für ein gleichberechtigtes und offenes Zusammenleben in unserem Bezirk und unserer Stadt!

Derzeit leben im Bezirk ca. 42.500 Menschen, rund 41 % von ihnen sind nicht in Österreich geboren oder besitzen einen nicht-österreichischen Pass. In Wien ist der Anteil ähnlich. Die Stadt ist von Migration geprägt. Trotzdem hat es bis 2018 gedauert, bis eine Migrantin auch Bezirksvorsteherin geworden ist. Noch gibt es kaum Politiker*innen, die eine ähnliche Geschichte haben.

Wir alle sind die Gesellschaft und genau das muss sich auch in der Politik widerspiegeln. Auch bei demokratischen Entscheidungsprozessen, wie z.B. bei Bezirksvertretungswahlen. Das Miteinander im Bezirk lebt davon, dass möglichst viele Menschen, egal welcher Herkunft, an der politischen Diskussion teilnehmen. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sich der Alsergrund so positiv weiterentwickelt, wie bisher!

Für ein gutes Leben für alle!

Die Repräsentation der LGBT*IQ-Community fehlt nicht nur in der Politik, sondern in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft. Die Bundesregierung hat wichtige rechtliche Schritte zur Gleichstellung verhindert und arbeitet damit weiter gegen all jene, die nicht ihrer Vorstellung entsprechen. Genau dagegen kämpfen wir an! Denn für uns ist klar, dass es nicht reicht, einmal im Jahr die Regenbogenfahne zu hissen, sondern dass wir jeden Tag für ein besseres Leben und gleiche Rechte für alle Menschen eintreten müssen.

Representation matters!

In so turbulenten Zeiten wie diesen, ist es umso wichtiger, die Vielfalt unserer Gesellschaft und die Chancen, die sie birgt, zu erkennen und zu fördern. Es reicht also nicht, unsere politische Haltung und unseren Kampf für eine gleichberechtigte Gesellschaft durch Resolutionen im (Bezirks)parlament zum Ausdruck zu bringen. Es reicht auch nicht, viele Veranstaltungen und Organisationen unterstützen, die in diesem Themenfeld Bewusstsein schaffen. Wir müssen die Vielfalt einer Gesellschaft auf politischer Ebene bringen. Als SPÖ Alsergrund sind wir stolz auf unsere Kandidat*innen, die eben diese Pluralität widerspiegeln: Wir haben die einzige Trans*-Kandidatin in ganz Österreich auf einem wählbaren Platz, wir haben das jüngste Spitzenkandidat*innen-Team in ganz Wien, zwei offen homosexuelle Kandidat*innen und gleich viele Frauen* wie Männer* auf unserer Liste.

Gleichberechtigung muss Realität werden!

Apropos Frauen*quote: Antidiskriminierung und Gleichberechtigung bedeutet für uns auch, den unermüdliche Kampf für die Gleichstellung der Geschlechter weiterzukämpfen. Wien hat sich dank mutiger Politik zu einer Vorreiterin in der Frauenpolitik entwickelt. Nirgendwo in Österreich ist Beruf und Familie dank des großen Angebots an Kindergärten und Ganztagsschulen für Frauen* besser vereinbar. Nirgendwo ist das Gewaltschutznetz so gut ausgebaut, oder gibt es bessere Hilfe für Frauen* in Gewaltsituationen. Wien stellt auch speziell auf Frauen* zugeschnittene Wohn- und Weiterbildungsangebote.

Genau diese Politik müssen wir fortsetzen – in der Stadt, aber auch im Bezirk. Am Alsergrund machen wir Frauen sichtbar und holen all jene vor den Vorhang, die sonst gerne vergessen werden. Durch die Benennung von Straßen, Plätzen und Gemeindebauten, nach Wissenschaftlerinnen*, Politikerinnen* oder Autorinnen*, zeigen wir auf, wie viel Geschichte von Frauen* geschrieben wurde. Das muss sich ändern und genau dafür kämpfen wir.

Wofür wir uns einsetzen!

  • LGBT*IQ
    • Einzige Trans*-Kandidatin in Österreich
  • Eine Wahlrechtsreform, damit auch alle Wiener*innen wählen dürfen
  • Kampf für Gleichberechtigung der Geschlechter
    • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
    • Gerechte Verteilung von unbezahlter Arbeit
    • Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden
    • Bekenntnis zu einem mutigen und intersektionalen Feminismus
  • Eine Welt, in der wir selbst entscheiden, wer wir sind – nicht unsere sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität, nicht unsere Geldtasche oder unsere Herkunft, nicht unser Geschlecht oder unsere Hautfarbe. Genau diese Welt ist möglich. Es liegt an uns, sie gemeinsam zu bauen!

Was aktuell passiert!

  • Umgestaltung Heinz-Heger-Park inkl. Neugestaltung des Denkmals/offener Bücherschrank (mit F. Gassner)
  • Benennung eines Gemeindebaus nach Ingrid Smejkal
  • Red Talks mit Mireille Ngosso (Kandidatin zum Wiener Gemeinderat) zum Thema Black Lives Matter und Rassismus in Österreich und mit Tanja Whessely (Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien) zu den Folgen der Corona-Krise und Kinderarmut
  • Starke Zusammenarbeit mit Hemayat, Löwenherz, Fremde werden Freunde etc.